Start-Ups in München | air up

air up flasche

Ihr Lieben, heute dürfen wir euch air up vorstellen: ein paar helle Köpfe aus München, die es sich zum Ziel gemacht haben, ihren Mitmenschen auf ganz simple Weise gesunde Getränke zur Verfügung zu stellen – frei nach dem Motto: „Clean Drinking“ für alle!

Unser erster Gedanke dazu war „gesunde Getränke kommen in unserem schönen München aus der Leitung“! Was gibt es besseres als natürliches Wasser? Und genau das greift das Team von air up auf. Ziemlich clever von den Mädels und Jungs, eine Flasche zu entwickeln, die beim Trinken unser Gehirn austrickst. Das Prinzip ist schnell erklärt: Man füllt reines Leitungswasser (oder nach Belieben auch mit Sprudel) und beim Trinken „schmecken“ wir aromatisierte Luft. Klingt nach Hexenwerk? Wer sich für die wissenschaftlichen Details zum „retronasalen Riechen“ interessiert, lässt sich das am besten direkt von den Fachleuten bei air up erklären! Wir wollen vor allem eines wissen: taugt das Teil auch was, oder ist es schnell in den Schrank gestellt und vergessen?

Alltags-Test

Wir haben die Flasche für euch mal einige Zeit getestet. Das Zusammensetzen der Flasche ist simpler als ein Ikea-Regal. Auf die Flasche wird ein sogenannter Duft-Pod gesteckt. In ihm sind die natürlichen Aromen enthalten, die wir beim Trinken riechen, und bisher gibt es ihn in fünf verschiedenen Duftsorten. Flasche komplett, Duft-Pod drauf – jetzt hat die Flasche zwei unterschiedliche Trinkmodi: Mit Geschmack und ohne Geschmack. Das kommt ganz drauf an ob ihr den Pod nach unten drückt (kein Luftdurchlass, kein Geschmack) oder ob ihr ihn leicht anhebt, damit sich die Aromen beim Trinken entfalten können. Ihr seid also jederzeit vollkommen flexibel. Auch das Austauschen eines Pods ist in wenigen Sekunden erledigt. Keine Lust mehr auf Limette? Lieber fruchtige Pfirsich? Kein Problem! Pod wechseln, weiterschlürfen!

Die Flasche an sich ist eindrucksvoll. Sehr robust, lässt sich problemlos (dank Schlaufe) überall hin mitnehmen, sie ist BPA-frei und das Mundstück ist spülmaschinen-tauglich. Wir hatten sie in der Arbeit, beim Sport und einfach so für unterwegs dabei. Wir stören uns zwar an normalem Wasser nicht, kennen dafür jede Menge Leute, denen Leitungswasser „zu langweilig“ ist. Gesunde Getränke gibt es mittlerweile im Supermarkt in Massen, aber an reines Wasser kommt dann einfach doch nichts hin – kein Zucker, keine Zusatzstoffe und keine Allergene.

Fazit

Das Einzige, was wir ein bisschen Schade fanden, war das gierige Trinken nach dem Sport. Mit Geschmack (also mit Luft) geht das natürlich nicht wie gewohnt – macht auch Sinn, wenn man das Prinzip verstanden hat. Was sollen wir sagen? Man sollte nach dem Sport sowieso nicht so schnell trinken, und wer nicht anders kann/will, der muss eben ein paar Mal ohne Geschmack kräftig anziehen… 😉

Insgesamt finden wir die „Clean Drinking“-Idee toll und haben bereits einige trinkfaule Freunde begeistern können. Wenn ihr auch schon das Vergnügen hattet, erzählt uns doch gerne wie eure Erfahrungen waren!

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